OaC Friends and Family Event am 04. February 2018

OaC Team

OaC HEADQUATER MÜNCHEN

Petra Thaller, Monika Ludwig, Mascha Reinicke, Susanne Henrich-Michael, Wolfgang Wackerbauer

OaC TRAINER

Monika Ludwig, Saskya Kamphuis, Siri Goldschmidt, Markus Ratzinger, Petra Thaller, Saskia Rösch (Erlangen), Gabriele Riedl (Wien), Klaus Beutel (Würzburg), Sonja Partenfelder (Holzkirchen)

Wissenschaftliche Beratung

Dr. Thorsten Schulz, Dr. Hande Hofmann, Dr. Gertrud Müller (Psychoonkologin)

Petra Thaller

Petra Thaller

Petra Thaller, CEO/Founder OaC

Wir arbeiten für die Gesundheit unserer Gesellschaft.

Am 21. Januar 2018 sind es nun drei Jahre, dass ich die Diagnose Brustkrebs erhielt. Seither ist viel geschehen, ich zähle mich zu den glücklichen Menschen, die sämtliche Therapien gut hinter sich gebracht haben.

Bei der Gründung von OaC wusste ich noch nicht so Recht wo der Weg für OaC hinführen wird. Zwischenzeitlich ist es klar: Gesellschaftliche Aufklärung, Schaffen von leicht zugänglichen Angeboten, sei es Sport- und Bewegungsangebote mit nachhaltigen Kooperationspartnern, oder Reisen an Orte und in Regionen, die Körper, Geist und Seele gut tun. Für gesunde Menschen, die einen vergnüglichen Wiedereinstieg in ihre körperliche Aktivität suchen und für kranke Menschen, die das Wunder der Bewegung in der Natur, angeleitet durch OaC zertifizierte Trainer und Kooperationspartner so erleben können.

In einer fortschreitend digitalisierten Welt fehlt es unserer Gesellschaft an Bewegung in der Natur. Mit einer der Gründe, warum wir Menschen zuletzt auch krank werden. Körper und Psyche brauchen Bewegung und Natur um gesund zu bleiben – mens sana in corpore sano. Ein gesunder Geist lebt in einem gesunden Körper und umgekehrt.

Dass man hier auch politisch tätig werden muss, war mir von Anfang an klar – also tue ich dies.

Jeder Partner, der OaC unterstützt, trägt dazu bei, dass wir nachhaltig für eine Veränderung in der Gesellschaft sorgen können und unsere Kinder vor zu wenig Bewegung schützen.

Das liegt mir am Herzen und dafür arbeite ich mit all meiner Kraft. Die Mitglieder meines Teams treibt dieser Gedanke gleichermaßen an und die Gemeinsamkeit bringt uns Tag für Tag einen Schritt weiter. Wir arbeiten für die Gesundheit unserer Gesellschaft.

Susanne Henrich-Michael

Susanne Henrich

Susanne Henrich-Michael, Grafikerin

Ende Januar 2015 sitze ich in einer Nachtschicht alleine vorm Rechner, um die letzten Meldungen zu layouten. Das Magazin soll am nächsten Tag auf der ispo in München verteilt werden. Es ist Hektik angesagt, die Meldungen sind nur Textblöcke, Bild dazu und fertig. Und dann stocke ich bei der letzten Nachricht mit der Headline: Petra Thaller an Krebs erkrankt. Plötzlich wird aus einem Textblock ein Textschock.

Für Petra hatte ich die Jahre zuvor viele Magazine layoutet. Danach waren wir beruflich eigene Wege gegangen und hatten uns aus den Augen verloren. Es gab wieder eine vorsichtige Kontaktaufnahme, die wir in 2017 sehr stark intensiviert haben. Mit Anfang 20 erkrankte ich selber an Gebärmutterhalskrebs, der zum Glück in einem frühen Stadium entdeckt wurde. Zu dem Zeitpunkt wäre ich als Sportlerin sehr froh über die Angebote von OaC gewesen – denn ist man erstmal selber in der Behandlung, fehlen einem sehr oft die Motivation und auch der Mut, einfach raus zu gehen.

In meinem Beruf als Grafikerin geht es in erster Linie darum, Informationen, Ideen oder Motivation und Gefühle ansprechend und verständlich darzustellen. Wenn man dies für eine Organisation wie OaC realisieren darf, dann kommt zu der fachlichen Motivation noch etwas anderes hinzu: Leidenschaft.

Saskya Kamphuis

Saskya Kamphuis

Saskya Kamphuis, Autorin & Filmemacherin

Als Filmemacherin bin ich stets auf der Suche nach besonderen Menschen, die sich für ein Porträt im Bayerische Fernsehen (BR) eignen. 2016 bekam ich Brustkrebs und war nicht mehr in der Lage mich mit den Höhen und Tiefen Anderer zu beschäftigen. Bis mir meine Psycho-Onkologin einen Artikel über Outdoor against Cancer in die Hand drückte. 2017 lernte ich Petra Thaller persönlich kennen und wir verstanden uns auf Anhieb. Kurz darauf drehte ich wieder einen Film: über eine außergewöhnliche, Mut machende Frau und OaC; eine wunderbare Initiative, die hilft! Denn dass man viel draußen in der Natur sein sollte, leuchtet zwar ein, doch das alleine umzusetzen, fällt schwer. Mir ging es nicht anders. Am Ende war es auch bei mir der Sport, der mich wieder auf die Beine gebracht hat.
Mich fasziniert das, was Petra will, erzählt und vorantreibt so sehr, dass ich seitdem versuche, dieses Projekt so gut ich kann zu unterstützen. Als gebürtige Holländerin mit guten Kontakten nach Griechenland, habe ich mir vorgenommen Outdoor against Cancer auch in diesen Ländern Europas publik zu machen, denn Kraftorte gibt es überall. Wenn man nicht ganz fit ist, braucht es jedoch jemanden, der einem die Hand reicht: OaC nimmt dich mit und zeigt dir einen Weg. Geh raus! Das finde ich einfach toll!

Markus Ratzinger

Markus Ratzinger

Markus Ratzinger, Sportkoordinator

Ich bin Markus Ratzinger und gebürtiger Münchner. Mein Lebensmotto: „Durch Bewegung fit für’s Leben“! Sport und Bewegung ist für mich Lebensgrundlage und nichts ist schöner als sich im Freien zu bewegen. Ich bin Sportkoordinator am Jules Verne Campus, einer privaten Ganztagesschule in München und dort für alles im Bereich Sport und Bewegung zuständig. Darüber hinaus arbeite ich freiberuflich als Trainer und bin zudem als Dozent an der TU München für die Lehrerausbildung im Sportbereich tätig. Seit November 2017 bin ich zertifizierter OaC-Trainer. Ich freue mich ein Teil des OaC-Teams zu sein und einen Trainings-spot im Olympiapark an sporthistorischer Stelle anbieten zu können. Das Olympische Motto ist hier Programm: Dabei sein ist alles, alles Weitere schaffen wir durch Bewegung!

Monika Ludwig

Monika Ludwig

Monika Ludwig, Kommunikationswissenschaftlerin

Seit Mai 2016 ist Monika ehrenamtlich für OaC tätig. Neben ihrer Arbeit als OaC Trainerin ist Monika verantwortlich für Kooperationen, Marketing und den strategischen Auf- und Ausbau des OaC-Netzwerkes in Deutschland und den europäischen Nachbarländern. Das Thema Kommunikation und Kooperation liegt der studierten Kommunikationswissenschaftlerin im Blut. Ihr Motto: Redet und rennt.

Wolfgang Wackerbauer

Wolfgang Wackerbauer

Wolfgang Wackerbauer, Webdesigner

Servus, ich bin der Wolfgang. Seit Februar 2016 arbeite ich für Petra, sie hatte sich aufgrund einer Empfehlung bei mir gemeldet. Persönlich habe ich in jedem Fall profitiert: mein Partner und ich haben auch abseits einer konkreten (Krebs-)erkrankung durch das Engagement bei OaC gelernt, Bewegung und draussen sein neu zu entdecken. Das Gefühl daraus und danach ist echt toll und man kann dadurch Phasen in denen es einem körperlich und/oder geistig nicht so gut geht, super überbrücken. Durch meine Arbeit weiß ich immer genau, was bei OaC gerade alles passiert, ich sage Euch, Respekt was da läuft!

Dr. Thorsten Schulz

Thorsten Schulz

Dr. Thorsten Schulz, Sportbiologe (TUM)

Über zwanzig Jahre arbeitet und forscht Thorsten im Rahmen von Krebserkrankungen und Sport. Zunächst an der Sporthochschule in Köln und an der TUM. Thorsten zeichnet u. a. für die OaC-Trainerfortbildung im Rahmen von TUM Sport and Health for Life verantwortlich. Gemeinsam mit Petra Thaller schreibt er gerade ein Buch mit dem Titel: Outdoor against Cancer, das im kommenden Jahr bei Kailash/Random House erscheinen wird.

Siri Goldschmidt

Siri Goldschmidt

Siri Goldschmidt, Sportstudentin

Ich habe das erste Mal von Outdoor against Cancer gehört, als ich auf der TUM Sport and Health for Life Website nach Weiterbildungen geschaut habe. Da ich bereits zu einer anderen Weiterbildung angemeldet war, konnte ich nicht am ersten OaC Kurs teilnehmen.
Mich hat die Beschreibung angesprochen, da ich mich bereits seit 2014 mit der Thematik beschäftige, hauptsächlich wissenschaftlich und ich von der Theorie die Nase voll hatte. Es gibt zig Studien, die zeigen wie wunderbar Sport, Ernährung und entsprechende psychologische Interventionen bei sowohl Gesunden als auch Krebsbetroffenen und auf Nebenwirkungen der Chemotherapie wirken. Nirgends habe ich einen Anhaltspunkt gefunden, der mir helfen würde, Menschen dazuzubewegen, anzufangen. Das hatte ich mir von der Weiterbildung erhofft.
Zwischenzeitlich bin ich ein Mitglied des OaC Trainingsteams geworden, um Menschen zu helfen, sind richtig zu bewegen, egal ob mit oder ohne Krebs in, vor oder nach einer Chemotherapie.

Dr. Gertrud Müller

Dr. Gertrud Müller

Dr. Gertrud Müller, Psychoonkologin WPO/DKG, Psychotherapie IPT und CBASP

Als ich das erste Mal von Outdoor against Cancer hörte, war ich begeistert. Genau das vermisste ich all die Jahre, in denen ich im Gesundheitswesen arbeitete. Trotz jahrelanger praktische Erfahrung, eigener fundierter wissenschaftlicher und therapeutischer Ausbildungen, trotz Empathie und emotionale Wärme fehlte mir die Motivation der Patienten, mir fehlte die Kraft des Miteinanders in der Medizin. Kliniken konkurrieren, Patienten verkriechen, verstecken und schämen sich mit ihrer Erkrankung. Jeder versucht allein sein Schicksal zu meistern. Hier ermöglicht Outdoor against Cancer eine wertvolle Ergänzung der Therapie. Ich freue mich immer, wenn es gelingen darf, dass Menschen aus ihrer Lethargie aufstehen und ich durfte erleben, dass Patienten selbst mit schwersten Diagnosen und schlechten Prognosen es wagen sich dem Leben wieder neu zu stellen und schöne, erfüllte Lebenszeit erleben: Eine Zeit, in der nicht mehr ängstlich gefragt wird, wie lange noch, eine Zeit in der wir uns gegenseitig zeigen, wie schön, dass wir leben, eine Zeit in der wir das Leben in all seiner Vielfalt achten. Einen Vorteil haben schwere Krankheiten: Menschen, die um die Zerbrechlichkeit des Lebens wissen, können lernen, das Leben in viel tieferen Dimensionen zu erleben.

Mascha Reinicke

Mascha Reinicke

Mascha Reinicke, Sportwissenschaftlerin

Das erste Mal von OaC hörte ich von meinem Masterarbeitsbetreuer Dr. Thorsten Schulz. Er erzählte mir während meiner Suche nach einem passenden Masterarbeitsthema in meinem Studiengang „Diagnostik und Training” von Petra und ihrer damals relativ neu gegründeten Organisation und bot mir eine Arbeit über Outdoor against Cancer an. Ich sagte sofort ja. Meine Masterarbeit schrieb ich über die Lebensqualität von Krebserkrankten in Verbindung mit Sport und ob sie durch körperliche Aktivität, hier mit dem Schwerpunkt auf Brustkrebs, gesteigert werden kann. Durch diese Masterarbeit, die Datenerhebung für die Arbeit und die damit verbundene Zusammenarbeit mit Petra, Moni und den hochmotivierten Sportlern, die regelmäßig in Petras Kurse gehen, lernte ich Outdoor against Cancer mehr und mehr kennen und merkte schnell, dass ich auch in Zukunft noch weiter mit sowohl den Menschen als auch der Philosophie hinter Outdoor against Cancer zusammenarbeiten möchte.

Dr. Hande Hofmann

Dr. Hande Hoffmann

Dr. Hande Hofmann, Ernährung/Gesundheit (TUM)

Mit ihren Aufgaben- und Forschungsschwerpunkten, Ernährung und Gesundheit  sowie Sport und Immunsystem ist Hande sowohl im Rahmen unserer Bewerbung um Erasmus+ Förderung für OaC, auch die Spezialistin für Ernährung und Gesundheit in unserem Team.

Klaus Beutel, OaC Würzburg

Klaus Beutel

Klaus Beutel, OaC Würzburg

Im September 2014 erhielt ich meine Diagnose: Darmkrebs. Operation am 6. Oktober und danach 9 Tage Klinikaufenthalt. In dieser Zeit verlor ich insgesamt 10 kg Körpergewicht, was mich enorm schwächte. Jedoch schon der Internist, welcher die Diagnose stellte, meinte mit einem Blick auf meine Figur “Sie scheinen viel Sport zu treiben, das hilft Ihnen enorm. Sie werden sehen, Sie sind an Weihnachten wieder fit”. Mit dem Glauben daran und dem schon vorhandenen Willen “die Sache” schnell und sauber durchzustehen, versprach ich dem Alpenverein, für den ich seit über 30 Jahren als ehrenamtlicher Ausbilder tätig bin, im nächsten Sommer auf jeden Fall die üblichen Kurse im Gebirge wieder abzuhalten. Die ersten Wochen waren hart, meine Trainingsstrecken beschränkten sich anfangs auf 50 m im Schneckentempo vom Haus weg und wieder zurück, jedesmal mit dem heimlichen Wunsch “hätte ich doch bloß einen Rollator”.
Die Geh- und Laufstrecken wurden jedoch kontinuierlich länger und Mitte Dezember saß ich schon wieder in Neuseeland in einem Seekajak. Zurück in Deutschland im Februar gab ich in der Kletterhalle wieder meine ersten Kurse, war im März 5 Tage zum Skifahren auf der Piste und kletterte im Juli im Gebirge wieder meine erste Route im oberen 5. Schwierigkeitsgrad.
Diese Entwicklung meinen Mitmenschen mitzuteilen und Schicksalsgenossen zu motivieren war und ist mir höchste Priorität. Gelegenheiten dazu hatte ich während der Kurse, die ich durchführte, nämlich den Kursteilnehmern die über diese rasche Entwicklung erstaunt waren, die positive Auswirkung von Sport für Körper und Seele näher zu bringen.
Im September 2017 stieß ich zufällig auf die Homepage von OAC und fand darin alle meine Erfahrungen in den Aussagen von Petra Thaller bestätigt. Zusätzlich noch bot sich mir durch die Mitarbeit bei OAC alle meine Erfahrungen in einem größeren Umfeld zu verbreiten und so Krebspatienten für die Zeit “während und danach” zu helfen zu einem normalen Leben und einer positiven Einstellung zurück zu kommen. Meine Teilnahme an der OaC Trainerfortbildung an der TMU erfolgte Mitte November und momentan bin ich dabei, mit Mitstreitern im DAV Würzburg ein Angebot an Bergsportaktivitäten für Krebspatienten und allen, die sich dafür interessieren für das nächste Jahr aufzustellen, Motto :”Wir steigen dem Krebs auf’s Dach”.

+++ TO BE CONTINUED +++